Er gehört zu den polyglottesten Jazzmusikern überhaupt; in Deutschland fällt der Jazzpolizei kein zweiter dazu ein.
Er stammt aus Neuseeland, wohnt in Köln, am Hansaring, in der Nähe von Jaki Liebezeit (wie man sich dieser Tage beeilen muss zu sagen), aber auch in Belgrad, bei seiner Familie.
Mitte Januar hat er in der serbischen Hauptstadt sein erstes Plushmusic-Festival veranstaltet.
Es ist ein Export, der über das britische Dorf Plush (where it all began) und das Kölner Loft, wo er seit Jahren diese Festivals organisiert, nach Belgrad gekommen ist.
In Köln folgt im März Plushmusic VII.
Seit Hayden Chisholm neben seinen Instrumenten auch das audio-visuelle Equipment beherrscht, sind seiner Kreativität noch weniger Grenzen gesetzt.
Auf YouTube hat er ein Video gepostet, „A Love Song for Belgrade“, das zeigt: er hat nur einen Titel exportiert, vor Ort klang seine Art Austausch diesmal völlig anders als in Dorset oder Köln.

erstellt: 18.02.17
©Michael Rüsenberg, 2017. Alle Rechte vorbehalten