Jazzday 2017 1Noch bevor der Papst die beiden Unzertrennlichen wieder bemüht („urbi et orbi“), gibt die UNESCO den Fahrplan des 6. International Jazz Day (30. April 2017) heraus.
Germany besticht ordnungsgemäß durch Vielfalt - eine Vielfalt in Schräglage. Zu dem Kreis der Engagierten zählen in Schwerin Joe Sachse und Nils Wogram, in Berlin aber auch Freunde physischer Biegsamkeit:

„ Es geht besonders darum, eine spirituelle Atmosphäre für die Teilnehmer:innen zu schaffen, durch die Freiheit des Jazz einerseits und das Bewusstsein durch die Yoga Asanas (Körperstellungen) andererseits.“
Zum Glück ist der deutsche Jazz aber bei der zentralen Veranstaltung in Havanna
 durch seinen Schönsten vertreten.
Auch das Geleitwort zum erdumspannenden Treiben wurde von einem Deutschen verfasst, von Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission sowie Geschäftsführender Direktor des Instituts für empirische Migrations- und Integrationsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin:

„ Die Jazzmusik war eine der ersten Formen populärer Musik, die sich global verbreitete. Jazz eröffnete nahezu allen Sparten der Musik neue Möglichkeiten und verbindet bis heute Menschen über alle kulturellen Grenzen hinweg.
Wie keine andere Musikrichtung steht der Jazz für ein Lebensgefühl, das von der Suche nach Freiheit geprägt ist.“
Wie gesagt, halleluja.

erstellt: 13.04.17
©Michael Rüsenberg, 2017. Alle Rechte vorbehalten