...an Klaus Doldinger, 81, für sein Lebenswerk.
 Es ist ein eindrucksvolles, ja imposantes, was immer man von einzelnen Bestandteilen halten mag.
Ansonsten gehen die ACT-Festspiele weiter: in 7 von 21 Kategorien, also einem Drittel, liegen ACT-Künster vorn, die Zweit- und Drittplacierten gar nicht mitgezählt.
Nachvollziehbar: eine Bestplacierung für Emile Parisien in der Kategorie „Woodwinds International“, für Vincent Peirani in „Besondere Instrumente), auch noch Marius Neset in „Large Ensemble.
Fragwürdig:  der „Sonderpreis“ für „E.S.T. Sympony“ sowie der erste Preis in „Ensemble National“ für das Joachim Kühn New Trio, eines der schwächsten Ensembles, mit dem der Altmeister aus Ibiza je angetreten ist (alle auf …. ACT).
Lachnummern: Diego Piñera in „Drums/Percussion National“ - kein Jonas Burgwinkel, kein Christian Lillinger nirgends.
Noch doller: Eva Kruse in „Bass/Bassgitarre National“ vor Petter Eldh, und in „Drums/Percussion International“ haben die Juroren sich für Antonio Sanchez (für sein Mitwirken bei Pat Metheny´s „The Unity Sessions“) vor Jeff Ballard und Peter Erskine entschieden.

 Hat niemand sonst in den letzten 12 Monaten getrommelt?
Man möchte schreien, wüsste man nicht, dass der Echo Jazz ein Einreichungspreis ist.
Wer nicht seinen Hut in den Ring wirft (wie seit Jahren schon ECM und andere Labels), der darf auch nicht hinein.
Der Echo Jazz, ein starkes Stück Deutschland?
Ein starkes Stück Selbstmarginalisierung.

Die komplette Liste

erstellt: 26.05.17
©Michael Rüsenberg, 2017. Alle Rechte vorbehalten