Autsch. Das tut weh!
Die Destination Düsseldorf schickt einen der ihren, den sogenannten „Künstlerischen Leiter der Jazz Rally“, auf Besuch in die „verbotene Stadt“. Er bläst dort, wo man rheinabwärts die Stadt rheinaufwärts für am jazzgisten hält: zwischen Dom und Hbf Köln.
Jazz Rally

 

 

 

 

 

 

 

 


Reiner Witzel spielt Altsaxophon und stellt Plakate vor, die die Düsseldorfer Agentur Grey (nomen est omen) für originell hält:

„Dom gelaufen, die Jazz Rally gibt´s nur in Düsseldorf“ oder „Lieber Jazz Quintett als Kölner Dreigestirn“ und obenauf - ein Ausbund der Gedankenblitzerei -
„Jazz lebt von der Improviation. Passt ganz gut zu Köln, oder?“
Witzel scheint nicht ganz glücklich mit dem Verständnis von Improvisation, das die Herren von der Destination Düsseldorf in besonders kritischer Öffentlichkeit preisgeben. Er macht Programm zudem nicht einfach für die Jazz Rally Düsseldorf, sondern - fasten seatbelts, jetzt folgt kein fake - sondern für die 25. Schauinsland Reisen Jazz Rally Düsseldorf.
Auch die deutschen Jazzfestivals, meint die Jazzpolizei, haben jetzt ihren RB Leipzig.
Aber, ist die Jazz Rally überhaupt ein Jazzfestival?

Ist Düsseldorf eine Destination?

erstellt: 01.06.17
©Michael Rüsenberg, 2017. Alle Rechte vorbehalten