Ist er der Richtige?

Laschet Bronner 1

 

Diese Frage kann ein jeder - sofern er/sie wahlberechtigt ist - am 26. September bis spätestens 18 Uhr beantworten.
Jedenfalls beginnt das Dossier über Armin Laschet in der neuen ZEIT (Nr. 34/2021, exzellent geschrieben von Tina Hildebrandt und Stefan Willeke) mit einer Schilderung der Umstände, die das Foto des Porträtierten ausgelöst hat.
Es fällt wortwörtlich aus dem Rahmen, es hängt im Ludwig Museum in Koblenz.
Die Entourage des Kandidaten war aus Gründen gegen eine Veröffentlichung, die für die Jazzpolizei spontan dafür sprechen.
"...fast eine Woche verging, ohne dass eine Entscheidung fiel. Schließlich griff Armin Laschet zum Handy und rief Till Brönner an, einverstanden. Freigabe".
Yes, folks, unserem Schönsten ist mal wieder was gelungen.
Solange es noch kein Dokument aus seinem ersten Metier ist, ein beeindruckender Nachweis seiner Zweitbegabung.
Nur wenige Minuten hatte er dafür Zeit,
"und Brönner nahm, was er in jenem Moment kriegen konnte - einen nachdenklichen Menschen, der Zweifel an sich erkennen lässt. So hat man Laschet selten gesehen" (ZEIT).
Ob dieser impact reicht für die Kanzlerschaft, wird kein Mensch je erfahren.
Die Jazzpolizei aber ist geneigt zu erahnen, wo Brönner die Fähigkeit trainiert hat, sich zu nehmen, was man im Moment kriegen kann.
Im Sektor seiner Erstbegabung.

erstellt: 19.08.21
©Michael Rüsenberg, 2021. Alle Rechte vorbehalten