cologne jazzweek 2026 (VI) - that was the week that was

Die sechste cologne jazzweek ist vorüber. Die Erfolgsmeldung folgt sogleich:
59 Konzerte auf 19 Bühnen, von den etablierten locations Stadtgarten & Loft bis zu einem Fahrradladen, diversen Kirchen und einem Klavierhaus, „rund 10.000 Besucher:innen“. 
Das ist Gleichstand mit dem letzten Jahr, insoweit aber mehr als in 2025, als dieses Mal nicht erneut ein Kit Downes 1.100 Besucher in den spektakulärsten aller Konzerträume ziehen konnte, in den Kölner Dom.
Das Festivalbudget in diesem Jahr 460.000 Euro, gefördert durch die Stadt Köln (250.000) sowie das Land NRW (100.000) und Mitschnitthonorare von DLF und WDR.
Die nächste cologne jazzweek vom 3. bis 10. September 2027 - wenn sie kommt.
Denn „dass der Verwaltungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/28 für die Cologne Jazzweek erneut eine Förderung von null Euro vorsieht, ist ernüchternd und wird unserer außergewöhnlichen Entwicklung der vergangenen Jahre nicht gerecht. Ich erwarte deshalb, dass die Kölner Politik hier deutlich nachbessert und uns mit einer mittelfristigen Finanzierungsplanung endlich eine verlässliche und langfristige Perspektive eröffnet“, sagt Festivalchef Janning Trumann.
Und dies keineswegs im Trauerton, sondern im Sound des gewieften Kulturpolitikers (der er auch ist), der weiß, dass es nach der cologne jazzweek 2025 genau so aussah.
Er und die seinen werden ganz sicher nicht auf Beckenbauer machen („erst warten wir ab und dann schaun´ wir mal“).
Eine künstlerische Gesamtbilanz verbietet sich, wie in den Vorjahren, wegen der Parallelität der Ereignisse. Was die Jazzpolizeit gehört & gesehen hat, hat sie mitgeteilt.
Und weil hier noch ein Foto fehlt: eines aus dem DLF-Sendesaal, vom letzten Festivaltag, von John Hollenbeck´s Quartett George (leider auch nicht besser als auf dem Jazzfest Berlin 2024).

Foto: Gerhard Richter
erstellt: 15.09.26
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